Reviews

Überzeugendes Debütalbum: Giver - Where The Cycle Breaks

Geschrieben von: Administrator am .


Giver, Pressefoto: Simon Veith

WHERE THE CYCLE BREAKS ist nach zwei EPs der erste Longplayer von Giver, der am 26.01.2018 bei Holy Roar und Power Trip Records erscheint. Elf Hardcore Songs mit einem erwähnenswerten Anteil an Punkrock. Voller Wut, voller Zuversicht. Die Marschrichtung der Kölner ist klar: Immer weiter nach vorne. 39 Minuten und 50 Sekunden authentischer Hardcore-Punk, mit wunderbar kreischender Stimme, backing vocals à la Sick Of It All und vielen Tempiwechseln, die zum Kopfnicken und Tanzen einladen.

Sie werden immer besser: Feine Sahne Fischfilet - Sturm und Dreck

Geschrieben von: Administrator am .


Feine Sahne Fischfilet, Pressefoto: Andreas Hornoff

Es braucht nur den berühmten Bruchteil einer Sekunde und man weiß, dass der Interpret Feine Sahne Fischfilet heißt. Es sind die bekannten Melodien, bekannte Themen, bekannter Songaufbau. Beindruckend daran ist, dass es trotzdem nicht langweilig wird oder überholt wirkt. Im Gegenteil. FSFF sind mit STURM UND DRECK auf ihrem musikalischen Höhepunkt angekommen. Keines der vielen „Wohohohos“ ist zu viel. Beim Hören laufen unzählige wunderschöne bis tieftraurige Bilder in meinem Kopf ab. Die Texte sind ehrlich und beschreiben auf einfache Weise die Gedankenwelt sowie die emotionalen Abgründe der Band – Geschichten aus dem Leben.

Die Schallhafen Jahrescharts 2017: Marc

Geschrieben von: Marc Oliver Braun am .


Schallhafenkäpt'n Marc blickt auf ein tolles Jahr in Sachen Musik & Pokultur zurück.

Ganz wörtlich zum allerletzten Tag des Jahres, dem Ende von 2017, kommen nun unsere Jahrescharts ohne großes Vorwort oder das obligatorische Philosophieren über Sinn- und Unsinn von diesen Jahreslisten. Hier unsere absoluten Lieblinge des Jahres. Den Anfang macht Hafenkäpt'n Marc. Übrigens: Meine Anspieltipps der Alben überschneiden sich bewusst nicht mit meinen Songs des Jahres, damit ihr direkt wisst, was neben denen noch so meine Lieblinge sind.

Die Schallhafen Jahrescharts 2017: Paul

Geschrieben von: Administrator am .


Schallhafen Redakteur Paul schaut auf das musikalische Jahr 2017 zurück.

Ganz wörtlich zum allerletzten Tag des Jahres, dem Ende von 2017, kommen nun unsere Jahrescharts ohne großes Vorwort oder das obligatorische Philosophieren über Sinn- und Unsinn von diesen Jahreslisten. Hier Pauls absoluten Lieblinge des Jahres.

Die Platte des Jahres: Fjørt - Couleur

Geschrieben von: Paul Schall am .


Fjørt, Pressefoto: Andreas Hornoff

Als am 17.11.2012 im Kölner Aetherblissment die Lichter ausgingen und die Musik erklang, hatte ich Gänsehaut. Es war mein erster Kontakt mit Fjørt und ich war verliebt und bin es bis heute. Fünf Jahre später, auf den Tag genau, veröffentlichten die Aachener ihr neuestes Album COULEUR. In dieser Zeit haben sie nichts von ihrer Intensität, ihrer Wut und ihrer Lyrik verloren. Und das spürt und hört man auch auf Couleur. Musik, die immer nach vorne geht und niemals rückwarts. Ein Album, das in manchen Liedern musikalisch etwas langsamer erscheint, aber in Verbindung mit den frei heraus gesagten bzw. geschrienen Texte, bleibt am Ende doch die fjørtsche Urgewalt und reißt alles mit sich mit.

„Die Zeit, die dich braucht, die ist jetzt!“ singt Sänger Chris und trifft damit genau den Ton, der in einer Zeit in der Populisten überall auf der Welt auf dem Vormarsch sind, nötig ist. Das Lied „Raison“ ist eines der ehrlichsten und klarsten Lieder seit langem. Es geht um die Solidarität, die es braucht, um den Vormarsch aufzuhalten und die „Renaissance von Nächstenhass“ zu verhindern. Genau das war ein Grund für Fjørt dieses Album zu schreiben, weil zusehen nicht reicht und weil sie „1933 Gründe [haben] schwarz zu sehen“. Fjørt haben etwas geschaffen, was mich von vorne bis hinten in seinen Bann zieht. Einen Bann aus Angst, Wut, Verzweiflung, aber auch Zuversicht. So druckvoll, so ehrlich in dieser bitteren Zeit. Spätestens mit diesem Album haben sich Fjørt einen Platz in der Post-Hardcore-Geschichte gesichert und das Gute ist, sie sind nicht vergleichbar mit einer anderen Band. Die beste Platte des Jahres und ich habe 2017 Gründe Fjørt weiterhin zu lieben.

(Paul Schall)

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