Interviews

„All about the music“ - Im Interview mit: PerDu

Geschrieben von: Marc Braun am .


PerDu, Pressefoto

PerDu ist der Sound für alle, die es lieben zu leben und die bereit sind auch mal ein wenig Schlaf zu opfern, um mehr von der Welt zu sehen. Die deutschsprachigen Popsongs, die meist aus der Feder von Sänger Jan stammen, verbinden mal lebensfrohe, aber auch nachdenkliche Themen mit eingängigen Melodien. Funfact: Der Bandname ist das französische Wort für „verloren“, was sich auch gerade in den gedankenverlorenen Lyrics wiederspiegelt. Vom Sound her sind sie irgendwo zwischen Kraftklub und Bosse zu verorten. Im August 2015 erscheint ihre zweite EP "Immer weiter". Der Spotify-Algorithmus spülte mir die Band vor einiger Zeit in meinen „Mix der Woche“. Eine gute Sache, denn der Sound wusste direkt zu gefallen, weshalb ich nicht lange gefackelt habe und die Band direkt einmal zum Interview bat. Ein Gespräch mit Sänger Jan und Bassist Niki über Lieblingsmusik, Auftritte, Songwriting sowie Love & Hate.

"Ich finde es halt wirklich traurig, dass diese billigen rechten Ideen sich dann immer leichter durchsetzen." - Im Interview mit: Juse Ju

Geschrieben von: Marc Braun am .


Juse Ju, Pressefoto: Niels Freiheit

Aus Tokio direkt in die schwäbische Einöde namens Kirchheim unter Teck. Aus der schwäbischen Einöde an die US-Mexikanische Grenze nach El Paso und wieder zurück. Das ist Juse Jus Kindheit und Jugend anhand weniger geographischer Orte zusammengefasst. Und was macht so ein Mensch für Rap? Er startete als Freestyle Battle MC im Jugendhaus Mitte Stuttgart. Anschließend war er sieben Jahre in der Münchner Hip Hop Szene unterwegs. Seit 2011 ist er und, auf die Betonung legt er Wert, berufsbedingt in Berlin. Juse ist sarkastisch, oft politisch und immer clever. Seine Beats atmen den warmen Boom Bap Klang der goldenen Ära des Raps. Klingt auf Platte gut, entfaltet seine ganze Wirkung aber erst in seinen Live Shows, die immer etwas von Late Night und Standup haben.

2005 erschien seine erste Solo EP „Der Ego“, vier Jahre später dann das erste Soloalbum „Yo! HipHop hat mein Leben zerstört.“, bis Juse 2014 dann mit „Übertreib nicht deine Rolle“ als Free Download zurückkehrte und auch bundesweit für Aufsehen sorgte. Denn das Album wurde 13.000-mal herunter geladen, das Video zum Titeltrack hat bis heute sogar über eine halbe Million Views auf YouTube. Ziemlich viel für einen Undergroud-Rapper. Ende 2015 veröffentlicht der Teilzeit-Radiomoderator sein drittes Soloalbum „Angst & Amor“ als CD, Download und Vinyl. Das Album bekam durchweg positive Kritiken von Leitmedien von Juice bis Spex. Mich hat Juse damals mit dem Song „Vorurteile“ überzeugt, wo er zusammen mit seinem Buddy Fatoni rappt. Kein Zufall, dass besonders auch sein aktuelles Album auf Dauerschleife bei Chefredakteur Marc läuft und sein letztes Jahr veröffentlichtes Video zu „German Angst“ Platz 3 der Videos des Jahres abräumte. Bei dem Heimatlosen entdeckt man nämlich auch beim 30. Hördurchgang neue lyrische Facetten und versteht nach und nach mehr Anspielungen. Wir haben uns letzten Sommer im Düsseldorfer Zakk mit dem gutgelaunten Juse getroffen, um nach seinem und Fatonis Auftritt über das Album, Liebe, Angst, den deutschen Mann, seine Freundschaft zur Antilopen Gang und dessen verstorbenen Mitglied NMZS gesprochen. Gerade ist er mit der Gang sogar auf Tour.

„All about the music“ - Im Interview mit Manchester Snow

Geschrieben von: Marc Braun am .


Manchester Snow aus Salzburg, Pressefoto: Salic

Als 16-Jährige veröffentlichten die Jungs der Indie-Pop-Band Manchester Snow aus Salzburg 2012 ihre erste Single. Ein Jahr später gewannen sie bereits den Austrian Newcomer Award. Die nominelle Verortung im britischen Manchester steht eindeutig für die musikalischen Vorlieben der Österreicher. Snow gibt dem Ganzen jedoch eine weiche, verträumte Nuance. Mit ihrem englischsprachigen Debütalbum "Into the woods" (Late Hour Music), tourten Manchester Snow durch jeden Winkel Österreichs und wollen jetzt auch die deutschen Freunde flirrender Indie-Melodien aus den Wäldern und Häusern locken. Wir haben ihre von uns präsentierte Deutschland-Tourpremiere im März zum Anlass genommen, um mit Sänger, Keyboarder und Schlagzeuger Niklas über Lieblingsmusik, Auftritte, Love & Hate und Songwriting zu sprechen.

„All about the music“- Im Interview mit: Schafe & Wölfe

Geschrieben von: Marc Braun am .


Schafe & Wölfe, Pressefoto

Ein bisschen Hipsterpunk, ein bisschen Indie-Pop und vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen Kommerz - das sind Schafe & Wölfe. In den vergangenen Monaten war es auffällig ruhig geworden, um die aus dem Schoße einer westfälischen Kleinstadt entsprungene Kombo, die sich noch nie so richtig mit einem Stempel versehen ließ. Aber jetzt melden Schafe & Wölfe sich zurück - in neuer Besetzung und mit einer neuen Vision. Chris Hyla (Gesang, Gitarre, Produktion), Jonas Jordan (Gitarre, Synthesizer) und Valéry Heer (Schlagzeug) arbeiteteten 2016 an einem neuen Album namens "Lebenswerk X", das diesen Freitag, den 20. Januar 2017 auf VelocitySounds Rec. erscheinen wird. Produziert wurde es von Norman Kolodziej (Der Tante Renate/Bratze) und Chris Hyla im Château Brachial. Seit beinahe vier Jahren gibt es die Band, die die Sorgen und Nöte aller orientierungslosen Mittzwanziger in umgangssprachliche Oden auf kraftvollen Elektrobeats verpackt. Ihr neues Material zeugt von ihrer musikalischen Weiterentwicklung. Waren ihre ersten Songs noch eher tanzbar und verspielt, klingen die neuen ernsthafter und getriebener. Was bleibt ist das Gefühl von sepiafarbener Nostalgie zwischen Kippenstummeln, Billigschnaps und einem 2,50€ Döner, mit dem man sich um 4 Uhr morgens in der Straßenbahn das T-Shirt bekleckert. Es geht aber auch um die Frage, ob das für immer so weitergehen kann und was es eigentlich ist, nach dem all diese unzufriedenen, sogenannten Millenials so verzweifelt auf dem Boden ihrer Ginflasche suchen. Wir haben uns den Plattenrelease zum Anlass genommen, um mit Sänger Chris über Lieblingsmusik, Auftritte, Love & Hate und Songwriting zu sprechen.

„Touring is cool because we’re all fantastic cuddlers“ - Im Interview mit: With Friends Like These

Geschrieben von: Marc Braun am .

With Friends Like These, Pressefoto 

Die amerikanischen Poppunker With Friends Like These gibt’s erst seit zwei Jahren. Dennoch teilten sie sich schon eine Bühne mit Knockout Kid, Palisades und Settle Your Scores und haben diesen August ihr Debütalbum „The Things That Sorround You“ auf die Welt losgelassen. Für die Produktion zeichnet niemand geringeres als Andrew Wade verantwortlich, der schon A Day To Remember, Neck Deep, Eyes Set To Kill, The Ghost Inside und Wage War zu einem stimmigen Sound führte. Das Album des Quartetts aus Roxbury Township in New Jersey bietet harte Riffs, catchy Refrains, sogar akustische Einflüsse und eine Menge Drive. Wir sprachen mit Sänger Phil Cap, Gitarrist und Sänger Andrew Kwiatkowsky, Gitarrist Dylan Keir und Drummer Eric Decker über das neue Album, Emo, den Produzenten Andrew, Lieblingsmusik, Auftritte, Love & Hate und Songwriting. Außerdem erfahrt ihr die wichtige Info, dass Sänger Phil tatsächlich in dasselbe Mikro gefurzt hat wie später Neck Deep. Fun Fact: Da wir vor geraumer Zeit auf Anfrage ein umfangreiches Interview mit Real Friends vorbereitet haben, aber keine Antworten von der Band bekamen, haben wir die Not zu Tugend gemacht und ein paar Fragen an With Friends Like These weitergeleitet. Immerhin haben beide „Friends“ im Namen.

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