Interviews

„Unpolitisch ist und bleibt scheisse!“ - Im Interview mit Bike Age

Geschrieben von: Administrator am .


Bike Age aus Stuyork (besser bekannt als Stuttgart), Foto: XembraceX Photozine

Im Frühling 2017 haben die Stuttgarter Bike Age ihre erste EP veröffentlicht. Sie trägt den fast plump daherkommenden Namen „Beer is my cup of tea“. Doch auch wenn der Titel des Debüts es nicht vermuten lässt, präsentiert die Band um Sänger Dave (Daytodaze, Collide and Discord) feinen Skate-Punk mit teils tiefsinnigen Themen, die natürlich nicht neu sind, aber zumindest mich berühren, was auch meiner inzwischen langjährigen Bekanntschaft mit Dave geschuldet sein kann. Bonzo, der Gitarrist, war so freundlich und hat mir einige Fragen beantwortet.

„All about the music“ – Im Interview mit D.F.T.

Geschrieben von: Administrator am .


Voll bei der Sache: D.F.T., Pressefoto

D.F.T. ist die zweite Band von Schreng Schreng & La La-Gitarrist Lasse. Im Mai spielt die Band noch zwei Konzerte: Mit Kosmonovski (am 13.05. in Rheine) und Love A (25.05. in Düsseldorf). Grund genug, nachzufragen, wer und was sich eigentlich hinter dieser Band versteckt. Gemeinsam mit D.F.T.-Sänger und Schreng Schreng & La La-Produzent Kilian hat Lasse sich den Fragenkatalog ein zweites Mal vorgenommen.

„All about the music“ - Im Interview mit Schreng Schreng & La La

Geschrieben von: Administrator am .

Schreng Schreng & La La, Pressefoto: Christina Kania

Vor einigen Wochen haben die Akustik-Punks von Schreng Schreng & La La ihr Debütalbum „Berlusconi“ (hier unsere Review) auf Vinyl wiederveröffentlicht. Grund genug noch einmal bei den Jungs nachzuhaken, was in den vergangenen Jahren so alles passiert ist. Da Jörkk momentan mit der neuen Love A Platte NICHTS IST NEU beschäftigt ist, sprachen wir mit Gitarrist Lasse.

„All about the music“ - Im Interview mit: PerDu

Geschrieben von: Marc Braun am .


PerDu, Pressefoto

PerDu ist der Sound für alle, die es lieben zu leben und die bereit sind auch mal ein wenig Schlaf zu opfern, um mehr von der Welt zu sehen. Die deutschsprachigen Popsongs, die meist aus der Feder von Sänger Jan stammen, verbinden mal lebensfrohe, aber auch nachdenkliche Themen mit eingängigen Melodien. Funfact: Der Bandname ist das französische Wort für „verloren“, was sich auch gerade in den gedankenverlorenen Lyrics wiederspiegelt. Vom Sound her sind sie irgendwo zwischen Kraftklub und Bosse zu verorten. Im August 2015 erscheint ihre zweite EP "Immer weiter". Der Spotify-Algorithmus spülte mir die Band vor einiger Zeit in meinen „Mix der Woche“. Eine gute Sache, denn der Sound wusste direkt zu gefallen, weshalb ich nicht lange gefackelt habe und die Band direkt einmal zum Interview bat. Ein Gespräch mit Sänger Jan und Bassist Niki über Lieblingsmusik, Auftritte, Songwriting sowie Love & Hate.

"Ich finde es halt wirklich traurig, dass diese billigen rechten Ideen sich dann immer leichter durchsetzen." - Im Interview mit: Juse Ju

Geschrieben von: Marc Braun am .


Juse Ju, Pressefoto: Niels Freiheit

Aus Tokio direkt in die schwäbische Einöde namens Kirchheim unter Teck. Aus der schwäbischen Einöde an die US-Mexikanische Grenze nach El Paso und wieder zurück. Das ist Juse Jus Kindheit und Jugend anhand weniger geographischer Orte zusammengefasst. Und was macht so ein Mensch für Rap? Er startete als Freestyle Battle MC im Jugendhaus Mitte Stuttgart. Anschließend war er sieben Jahre in der Münchner Hip Hop Szene unterwegs. Seit 2011 ist er und, auf die Betonung legt er Wert, berufsbedingt in Berlin. Juse ist sarkastisch, oft politisch und immer clever. Seine Beats atmen den warmen Boom Bap Klang der goldenen Ära des Raps. Klingt auf Platte gut, entfaltet seine ganze Wirkung aber erst in seinen Live Shows, die immer etwas von Late Night und Standup haben.

2005 erschien seine erste Solo EP „Der Ego“, vier Jahre später dann das erste Soloalbum „Yo! HipHop hat mein Leben zerstört.“, bis Juse 2014 dann mit „Übertreib nicht deine Rolle“ als Free Download zurückkehrte und auch bundesweit für Aufsehen sorgte. Denn das Album wurde 13.000-mal herunter geladen, das Video zum Titeltrack hat bis heute sogar über eine halbe Million Views auf YouTube. Ziemlich viel für einen Undergroud-Rapper. Ende 2015 veröffentlicht der Teilzeit-Radiomoderator sein drittes Soloalbum „Angst & Amor“ als CD, Download und Vinyl. Das Album bekam durchweg positive Kritiken von Leitmedien von Juice bis Spex. Mich hat Juse damals mit dem Song „Vorurteile“ überzeugt, wo er zusammen mit seinem Buddy Fatoni rappt. Kein Zufall, dass besonders auch sein aktuelles Album auf Dauerschleife bei Chefredakteur Marc läuft und sein letztes Jahr veröffentlichtes Video zu „German Angst“ Platz 3 der Videos des Jahres abräumte. Bei dem Heimatlosen entdeckt man nämlich auch beim 30. Hördurchgang neue lyrische Facetten und versteht nach und nach mehr Anspielungen. Wir haben uns letzten Sommer im Düsseldorfer Zakk mit dem gutgelaunten Juse getroffen, um nach seinem und Fatonis Auftritt über das Album, Liebe, Angst, den deutschen Mann, seine Freundschaft zur Antilopen Gang und dessen verstorbenen Mitglied NMZS gesprochen. Gerade ist er mit der Gang sogar auf Tour.

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