Dagewesen

Punk-Passion aus Philly: So war's bei The Menzingers und The Flatliners am 26.04.2017 im Underground Köln

Geschrieben von: Marc Oliver Braun am .


Wir schreiben den letzten Mittwoch im April und begeben uns nach dem Tagewerk im heimischen Düsseldorf auf die Autobahn. Schließlich haben wir vom Regionalverkehr-Fiasko einen Monat zuvor bei der Antilopen Gang in Köln gelernt. Wir haben sogar Glück, denn heute stürmt kein Starkwind umher und auch der Regen lässt sich nicht blicken. Stattdessen zeigen sich erste, zarte Sonnenstrahlen, aber ne' dünne Übergangsjacke wäre trotzdem noch zu gewagt. Lustig, dass ich einen Monat später mit Schweißperlen zu Hause am Laptop sitze und diese Zeilen schreibe, weil es so schnell unerträglich warm wurde. Nun ja, genug vom Weather-Talk (wie bereits die norddeutsche Punkband No Weather Talks wusste) und zurück nach Köln. Genauer gesagt Ehrenfeld, denn heute steigt das Punkrock-Fest im genau richtig großen Underground.

Stagediving und Selfies: So war's bei den Satanic Surfers am 11.05.2017 im Underground Köln

Geschrieben von: Paul Schall am .

Konzerte im Underground Köln haben immer einen festen Zeitplan. Also versuche ich für gewöhnlich möglichst pünktlich da zu sein. So auch an diesem Abend. Die Satanic Surfers sind nach ihrer Auflösung 2007 und ihrer Reunion 2014 endlich wieder auf Clubshow-Tour und machten im Zuge dessen auch Halt in Köln. Für mich natürlich Pflichtprogramm, denn die Band teilt nicht nur ihr Geburtsjahr mit mir, sondern es war auch mein erstes Punkrockkonzert 2004 im Mannheimer JUZ. Vorband und Secret Gig waren damals Fabulous Disaster. Wirklich gut erinnern kann ich mich zugegebenermaßen nicht mehr, Genosse Alkohol hat damals einen guten Job gemacht. Aber es war zu 100 % eine große Party. So viel zur Vergangenheit.

Kalifornien zu Besuch in Düsseldorf: Nothington & Swingin Utters am 28.04.2017 im Stone Düsseldorf

Geschrieben von: Paul Schall am .

Schnappatmung und Hitzewallungen waren meine ersten Reaktion, als ich Wind davon bekam, dass Nothington und Swingin' Utters in der ersten schönen Stadt nördlich von Köln ein Konzert geben. Erst genannte Band hatte mir 2007, ich durchwühlte mal wieder den Plattenladen Soundcheck in Kaiserslautern, bereits mit den ersten zehn Sekunden ihres damaligen Openers „Where I stand“ vom Album ALL IN den Kopf verdreht. Ich verbrachte viele Stunden mit diesem Album und versuchte andere Menschen von dem Singalong-Sound der Jungs aus San Francisco zu überzeugen. Was mir auch hin und wieder gelang. Den Hauptact Swingin' Utters kennen vermutlich die meisten Männer und Frauen, die sich nach 1990 mal mit Punkrock beschäftigt haben. Meine erste und bis zum 28.04.2017 einzige Begegnung mit der Band um den Sänger Johnny Bonnel war das 1999 erschienene Split Album mit Youth Brigade (BYO Split Series/ Volume II). Mehr war da nicht. Zwischen mir und Swingin' Utters.

So richtig im Modus: Fatoni und Juse Ju am 20.04.2017 im Hotel Shanghai

Geschrieben von: Marc Braun am .


Fatoni, Pressefoto: Conny Mirbach

Wir machen uns auf in das Herz des Ruhrgebiets, Essen. Der Grund ist ahnbar: Fatoni und sein Homie Juse Ju kündigen sich an. Zum zweiten Mal bereits. Aber diesmal wirklich! Musste Fatoni nämlich die zweite Rutsche zur "Yo, Fatoni"-Tour im Herbst letzten Jahres (inklusive herrlich bescheuerter Tour-Reklame) wegen Krankheit gleich komplett absagen, holt er das heute nach. Und war zwischendurch sogar noch in Japan, um den Landsleuten Dopeness aus Deutschland näher zu bringen. Glück im Unglück: Mittlerweile ist sein brandneues Mixtape IM MODUS erschienen. Seit dem 10.03. kann ich das 15 Song starke Stück also schon aufdrehen, um die Lines dann heute laut und schief zum Besten zu geben. Aber kein Problem, hört ja keiner, da mich der Sound im Hotel Shanghai zur Freude der Nachbarn im Publikum gnadenlos übertönt.

Husum bei Düsseldorf: So war Turbostaat am 22.04.2017 im Zakk Düsseldorf

Geschrieben von: Micha Schmidt am .


Turbostaat & das Meer, Pressefoto: Andreas Hornoff

Kurz vor dem Konzert stehe ich mit zwei Freunden draußen. Wir alle sind ungefähr gleich alt und haben Turbostaat seit der „Das Island-Manöver“-Platte nicht mehr live gesehen, ohne dafür einen besseren Grund als allgemeinen Terminmangel anbieten zu können. Dass man heute hier ist, „verdankt“ sich auch nur der Tatsache, dass der Auftritt vom letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen nachgeholt werden musste. Die Erwartung ist daher hoch, als wir die vertrauten Hallen des Zakk betreten. Turbostaat, dass ist mittlerweile auch ein Ausflug in die eigene Jugend und ein Moment, in dem man unwillkürlich ein Resümee zieht.

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