Dagewesen

Das letzte Festival des Jahres: So war das Green Juice Special am 30.09.2017 im Brückenforum Bonn

Geschrieben von: Micha Schmidt am .


Turbostaat beim Green Juice Special, Foto: Micha Schmidt

Jeder der schon 18 wurde weiß: Nach dem Geburtstag mit den Freunden kommt die Familienfeier in kleiner Runde. Nicht so laut, nicht so spät, aber mit alten Bekannten, die man seit Jahren kennt und auf die man zählen kann. Auch wenn dem Green Juice bis zur 18 noch acht Jahre fehlen, so schließt sich das Green Juice Special doch lückenlos an ihr Programm vom August an (außer dass sie im Oktober etwas besseres Wetter hatten, trotz des Regens). Das Brückenforum, Schauplatz des Green Juice Specials, konnte schon als improvisierter Austragungsort des ersten Festivalstages dieses Jahrs betrachtet werden und bringt die besten Vorraussetzungen mit: Leicht erreichbar, angenehme Größe (außer vielleicht auf dem Raucherbalkon) und gute Akustik. Leider scheint sich eine gewisse Müdigkeit beim Publikum eingestellt zu haben, einige Karten wären noch zu haben gewesen. Doch wer gekommen ist, erscheint hochmotiviert und erlebt einen wundervollen Abend.

Happy Birthday, altes Haus: So war das Green Juice Festival am 18. & 19.08.2017 in Bonn

Geschrieben von: Micha Schmidt am .


Madsen beim Green Juice Festival 2017 in Bonn, Foto: Micha Schmidt

Geburtstage sind eine knifflige Sache, man kann noch so gut planen, viel zu oft ist Improvisieren das Mittel zur Wahl. Erst wenn sich die Probleme häufen, zeigt sich wie gut die Stimmung eigentlich ist. Denn wenn Geburtstagspartys ins Wasser fallen, kann man alles hinwerfen, sich zurückziehen und über die Welt jammern. Oder man macht es wie die Teilnehmer am zehnten Jubiläum des Green Juice Festivals und versucht, das Beste daraus zu machen. Schallhafen war dabei und gibt euch einen kleinen Blick auf einen der nassesten Geburtstage, die wir je erlebten.

Krach im Gloria: So war The Dillinger Escape Plan am 15.08.2017 in Köln

Geschrieben von: Paul Schall am .

Die Freundinnen und Freunde, mit denen ich im Vorfeld über das Konzert gesprochen habe, waren alle der gleichen Meinung: Voll gut, aber zu viel „Gefrickel“. Natürlich kann ich diese Meinung natürlich nachvollziehen, aber für mich ist es auch genau das, was diese Band ausmacht. Das Unvorhersehbare des folgenden Taktes, die Liebe zum Detail. Dass auf einen Vulkanausbruch leichte Walgesänge folgen, auf einen Elefanten eine Fliege.

Rock isn’t really dead: So war das Rockaue Festival am 08.07.2017 in Bonn

Geschrieben von: Micha Schmidt am .


Das Rockaue Festival, Foto: Micha Schmidt

Zu viel ist in den letzten Wochen geschehen, als dass sich ein Festival einfach so ereignen könnte. Schon allein das Rucksackverbot (das zugegebenermaßen auch schon bei diversen Konzerten galt) erinnert einen ungewollt an die Anschläge in England und bei diversen Gesprächen (wie später bei den Bandansagen) ploppt immer wieder G20 auf, wie ein ungebetener Gast auf einer WG-Party. Dabei strahlt die Sonne hell und klar über dem Gelände der Rockaue, als ich mit einigen Freunden auf einen angrenzenden Hügel sitze, kurz bevor der Einlass beginnt.

Jeder peilt die Antilopen Gang: So war das Open Source Festival 2017

Geschrieben von: Marc Oliver Braun am .


Die Antilopen Gang beim Posen, Foto: Marisa Bommes

Jahr für Jahr im Juli erklingt er und wir folgen ihm immer wieder gern: Dem Ruf der Rennbahn! Denn am 08.07.2017 stand das zwölfte Open Source Festival in Düsseldorf Grafenberg an. Dass nicht nur wir diesem Ruf folgen wollten, sondern ebenso zahlreiche andere Festivalfans, zeigte sich einerseits am Besucherrekord von 7.000 Leuten und andererseits an der ziemlich langen Schlange vor dem Presse- und Gästelistenschalter. Wir haben uns also brav, aber schon etwas ungeduldig eingereiht, weil der Auftritt der Indieband Sterne in Kürze starten sollte. Ein Shuttlebus nach dem anderen traf ein und spülte die Leute bei bestem Sommerwetter an die schöne Galopprennbahn, während wir bereits die ersten Riffs der vier Vertreter der Hamburger Schule erkennen. Also schnell durch den reibungslosen Einlass mit gut gelauntem Personal, ein weiteres Open Source Bändchen ans Handgelenk, schnellen Schrittes zur Mainstage, athletisch vorbeigeschlängelt an all den bunten Decken, den entspannten Leuten und ab auf die Tribüne, die sich perfekt eignet, um erstmal entspannt anzukommen bei dem Spektakel.

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