Kolumne

Bettmensch: Mein Leben mit der Depression

Geschrieben von: Administrator am .

Der Tag liegt still da. Regt sich nicht. Das benutzte Geschirr stapelt sich auf dem Couchtisch. Ich müsste unbedingt mal wieder abwaschen. Doch ich bin gefangen: Hier in meinem Bett. Das verlasse ich nur, wenn es gar nicht anders geht. Das Bett beschützt mich – vor den Verpflichtung da draußen. Ob es mir gut geht, frage ich mich. Nein. Ich fühle mich schlecht, da ich wirklich nichts auf die Kette kriege. Anstatt dagegen anzugehen, liege ich dagegen an. Mein Bett ist nicht nur Platz zum Schlafen, sondern auch Essenstisch, Schreibtisch und Chill Out Area. Sie hat mich wieder in ihren Fängen – die Depression. Ich merke deutlich, wie mein Antriebsmangel jegliche Aktion zum Scheitern verurteilt. Das Gefühl nichts zu fühlen breitet sich in mir aus. Es herrscht innere Leere. Obwohl ich doch eigentlich jemand bin, dem Gefühle sehr wichtig sind. Der was anderes fühlen möchte als immer nur diese verdammte Leere. Da ist weder Freude noch Traurigkeit. Es ist die pure Abwesenheit.

Ein Plädoyer für das Verlaufen

Geschrieben von: Micha am .

Still ist es geworden um die Google-Glass, stehen doch andere technische Spielereien im neuen Fokus. Indes, die IFA steht bevor und man kann nur ahnen, welche Stunde die Smartphone-Uhr geschlagen hat. Die Hoffnungen, angeknüpft an die noch stark an die Neunziger gemahnenden Brillen wurden zu Beginn des Jahres voll Vorfreude geschildert. Und wer bin ich, mich nicht auch mitzufreuen? Kann ich doch, in aller Bescheidenheit, von mir behaupten, dass ich einen Vorab-Eindruck schon jetzt proklamieren kann, durch meine Liebe zum Videospiel.

Anti Alles für immer – so retten wir die Demokratie.

Geschrieben von: Micha am .

Wahlkampf: "Das Ich entscheidet", wie ein Sprayer es auf den Punkt bringen wollte

Heute, wenige Tage vor der Wahl strauchelt wieder einmal das Vertrauen in die Demokratie. Die Wahlbeteiligung wird wahrscheinlich wieder stärker zurückgehen und die parteitaktischen Spiele erreichen ein neues Niveau. Es sei vorneweg geschickt, dass ich die Ergebnisse der Wahl nicht kennen kann und auch keine Empfehlung abgeben möchte. Mein Vorschlag ist allein aus dem tiefsten Wunsch heraus geboren, unsere Demokratie zu retten. Wenn diese kläglichen Zeilen ihren bescheidenen Betrag leisten können, so habe ich mein Ziel erreicht.

Die Aura des Papiers

Geschrieben von: Micha am .

Liebevoll gestaltet: Frittenbude - DELFINARIUM LP (Audiolith)

Letztens kam ein Album, auf welches ich –da ich es als Platte haben wollte – ein wenig länger warten musste, endlich beim Händler meines Vertrauens an. Ich hatte es mir vorher NICHT angehört und war nach dem Transaktionsvorgang dementsprechend auf das Klangergebnis gespannt. Platte aufgemacht, linke Seite Rechtliches, rechte Seite Lyrics, und meine Hand griff in jene Tasche welche die LP beinhaltet, als meine Finger etwas Merkwürdiges hervorziehen.

Alle reden über’s Wetter: Wir spielen lieber Musik zum Thema

Geschrieben von: Marc am .

EP MORE PASSION LESS PAYCHECK von No Weather Talks

Wenn man seinem Gegenüber absolut nichts zu sagen hat, aber diese unaushaltbare Stille trotzdem durchbrechen will, fängt Mensch ja gerne an, über das Wetter zu reden. „Das Wetter ist die letzten Tage ja auch wieder unmöglich!“ oder „Typisch Deutschland, nur Regen!“ schallt es dann plötzlich heraus. Tja, manchmal wäre ein Schweigen eben doch die bessere Wahl.

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