Kolumne

Ein Plädoyer für das Verlaufen

Geschrieben von: Micha am .

Still ist es geworden um die Google-Glass, stehen doch andere technische Spielereien im neuen Fokus. Indes, die IFA steht bevor und man kann nur ahnen, welche Stunde die Smartphone-Uhr geschlagen hat. Die Hoffnungen, angeknüpft an die noch stark an die Neunziger gemahnenden Brillen wurden zu Beginn des Jahres voll Vorfreude geschildert. Und wer bin ich, mich nicht auch mitzufreuen? Kann ich doch, in aller Bescheidenheit, von mir behaupten, dass ich einen Vorab-Eindruck schon jetzt proklamieren kann, durch meine Liebe zum Videospiel.

Anti Alles für immer – so retten wir die Demokratie.

Geschrieben von: Micha am .

Wahlkampf: "Das Ich entscheidet", wie ein Sprayer es auf den Punkt bringen wollte

Heute, wenige Tage vor der Wahl strauchelt wieder einmal das Vertrauen in die Demokratie. Die Wahlbeteiligung wird wahrscheinlich wieder stärker zurückgehen und die parteitaktischen Spiele erreichen ein neues Niveau. Es sei vorneweg geschickt, dass ich die Ergebnisse der Wahl nicht kennen kann und auch keine Empfehlung abgeben möchte. Mein Vorschlag ist allein aus dem tiefsten Wunsch heraus geboren, unsere Demokratie zu retten. Wenn diese kläglichen Zeilen ihren bescheidenen Betrag leisten können, so habe ich mein Ziel erreicht.

Die Aura des Papiers

Geschrieben von: Micha am .

Liebevoll gestaltet: Frittenbude - DELFINARIUM LP (Audiolith)

Letztens kam ein Album, auf welches ich –da ich es als Platte haben wollte – ein wenig länger warten musste, endlich beim Händler meines Vertrauens an. Ich hatte es mir vorher NICHT angehört und war nach dem Transaktionsvorgang dementsprechend auf das Klangergebnis gespannt. Platte aufgemacht, linke Seite Rechtliches, rechte Seite Lyrics, und meine Hand griff in jene Tasche welche die LP beinhaltet, als meine Finger etwas Merkwürdiges hervorziehen.

Alle reden über’s Wetter: Wir spielen lieber Musik zum Thema

Geschrieben von: Marc am .

EP MORE PASSION LESS PAYCHECK von No Weather Talks

Wenn man seinem Gegenüber absolut nichts zu sagen hat, aber diese unaushaltbare Stille trotzdem durchbrechen will, fängt Mensch ja gerne an, über das Wetter zu reden. „Das Wetter ist die letzten Tage ja auch wieder unmöglich!“ oder „Typisch Deutschland, nur Regen!“ schallt es dann plötzlich heraus. Tja, manchmal wäre ein Schweigen eben doch die bessere Wahl.

Faszination gamescom - Wie ich lernte, den Sommer zu hassen

Geschrieben von: Florian am .

Endlich, August. Endlich wieder schieben und drücken, schubsen und drängeln, schwitzen und dumm herumstehen. Endlich ist wieder Messezeit im Rheinland, und jeder, der auch nur eine Konsole oder einen einigermaßen aktuellen PC in seinen eigenen vier Wänden herumstehen hat, ist eingeladen. Zur größten Consumer-Videospielmesse der Welt, und gleichzeitig auch zum größten Sammelbecken für Körperflüssigkeiten, Warteschlangenopfer und überhypte Titel, die mal wieder nicht das halten, was wir uns davon versprechen. Aber warum pilgern wir jedes Jahr in Scharen nach Köln zur gamescom, wo doch die Stadt am Rhein so gar nichts für die Messe tut und die Architektur der Hallen nur zum Ver- oder auch Zerlaufen einlädt?

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