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Eine Ode an den Wortwitz : Max Goldt im Düsseldorfer Zakk

Geschrieben von: Marc Braun am .

Wenn sich der Schriftsteller Max Goldt ankündigt, wird die Venue in der Regel voll. So auch an diesem Mittwoch, als er sich im Zakk einer großen dunklen Masse (; wie er selber sagt) gegenüber sitzen sieht. Beste Bedingungen für einen guten Abend also.

"Ich wollte eigentlich immer Schauspieler werden." - Der Schallhafen im Interview mit: Eddy von Game One

Geschrieben von: Marc Braun am .

Etienne Gardé, Pressefoto

Die Älteren unter euch werden ihn noch als Teil des GIGA Teufelskreises kennen, die Jüngeren kennen ihn von Game One: Etienne. Wir sprachen mit dem 35-jährigen Berufs-Zocker über die Zeit bei GIGA, Zukunftspläne und -ängste, über die Herausforderung von Beruf und Familie und natürlich über Games.

Fallen wir direkt mit der Tür ins Haus: Wolltest du schon immer ins Fernsehen? Hattest du auch alternative Berufswünsche?

Ich wollte eigentlich immer Schauspieler werden. Berufsziel Fernsehen hatte ich so direkt nicht. Aber ich war schon in der Schule immer der Alleinunterhalter und habe als kleiner Junge immer „Clown“ gespielt oder den Erwachsenen Witze erzählt. Ich hatte diese gewisse Extrovertiertheit schon immer inne und deshalb glaube ich, dass mein beruflicher Weg sich schon recht früh so abgezeichnet hat.

Schöner scheitern: Katrin Bauerfeind im Düsseldorfer Zakk

Geschrieben von: Marc Braun am .

Mit einer Verspätung von ca. 15 Minuten trudelt die gutgelaunte Katrin Bauerfeind ein und erblickt vor sich ein gut gefülltes Zakk. Sie ist heute da, um aus ihren Buch „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“ zu lesen. Das handelt vom Scheitern und so stellt sich das alterstechnisch gut gemischte Publikum auf einen deprimierenden Abend ein. Nicht ganz, natürlich ist das Scheitern weniger traurig, wenn es von Frau Bauerfeind vorgetragen wird.

Schlimm, schlimmer, Böhmermann: Jan Böhmermann im Düsseldorfer zakk

Geschrieben von: Marc Braun am .

Was ist schlimmer als Jan Böhmermann? Hitler? Mussolini? Oder etwa doch DER WENDLER? Alles falsch. Schlimmer als Jan Böhmermann ist nur er selbst - und zwar live. Zu bestaunen gab es den quirligen Entertainer und Irgendwie-Fast-Alles-Könner vergangenem Montag im restlos ausverkauften zakk. Dort trat er in *Farbe der Garderobe einfügen* Anzug mit Karohemd und sonnenbebrillt auf die Bühne, nachdem ihm der kultige Neo-Magazin Ansager und Sidekick William Cohn per Videobotschaft gebührend einstimmte. Mit im Gepäck: Olli Schulz ( immerhin als Video), die besten Beiträge aus dem Neo-Magazin, herrlich sinnangereicherte respektive sinnbefreite Texte und natürlich: Musik! Es ist kaum zu leugnen, dass Herr Böhmermann einen Zwang zum Ausleben seiner musikalische Seite hat - zeugen doch Songs wie seine 90er-Hymne und seine Beate-Zschäpe-Musical-Anläufe immer wieder davon, dass er seiner Stimme nicht nur in gesprochener Form Auslauf bietet.

„Drink hard, write hard and try to screw every woman you meet.“ - John Niven: STRAIGHT WHITE MALE

Geschrieben von: Administrator am .

Niven_JStraight_White_Male
Ein ehemals erfolgreicher Romanautor gibt sich in Los Angeles einem auschweifenden Lebenstil zwischen Alkohol, Drogen und bedeutungslosem Sex hin, bestreitet diesen mit dem Überarbeiten mittelmäßiger Drehbücher von Hollywood-Blockbustern und kommt im Verlauf der Geschichte in die Situation, an einem College Kreatives Schreiben unterrichten zu müssen. Was sich wie die Prämisse zu der Showtime-Erfolgsserie CALIFORNICATION um den zweifelhaften Charakter Hank Moody liest, stellt ebenfalls die Grundlegung zum neusten Roman des schottischen Kultautor John Niven.

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